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Verhinderte Nobelpreisträger (Teil 6): Sigmund Freud, Gesellschaft der Ärzte

Verhinderte Nobelpreisträger, Teil 6

Sigmund Freud – nominiert „ganz allgemein für Cultur und Dichtung und das ganze Geistesleben der Gegenwart“ – doch der Wegbereiter der Psychoanalyse wurde beim Nobelpreis 33-mal übergangen

Von Daniela Angetter Carl-Magnus Stolt und Nils Hansson

„Im Nobelpreis übergangen“ notierte Sigmund Freud (1856–1939) 1929 in seinem Tagebuch und ein Jahr später „[I]m Nobelpreis endgültig übergangen“. Im Jahre 1938 schrieb er an seinen Förderer, den Schriftsteller Arnold Zweig (1887–1968), dass dieser keine Anstrengungen mehr auf sich nehmen soll, ihm zum Nobelpreis zu verhelfen, denn „Es ist nur zu sicher, dass ich keinen Nobelpreis bekommen werde.“ Die Enttäuschung darüber war für den Begründer der Psychoanalyse groß, denn Freud hielt den Preis nicht nur für äußerst prestigeträchtig, sondern er hätte gerade für ihn, dessen Forschungen schon zu Lebzeiten sehr kontroversiell diskutiert wurden, eine wichtige Bestätigung seines wissenschaftlichen Erfolgs bedeutet. Doch obwohl Sigmund Freud mit 32 Nominierungen für den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin in den Jahren 1915 bis 1938 und einen für den Literaturnobelpreis im Jahre 1936 bis heute zu den am häufigsten vorgeschlagenen Österreichern zählt, und das noch dazu über einen Zeitraum von rund einem Vierteljahrhundert, ging er leer aus.

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