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Nachbericht: Stellenwert der Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) , Gesellschaft der Ärzte

Nachbericht: „State of the Art: Stellenwert der Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) im Management von Patienten mit Aortenstenose“

Am 19. November fand bereits der siebte wissenschaftliche Abend der Gesellschaft der Ärzte in Wien statt. Moderator des Abends war Herr Univ.-Prof. Dr. Johann Auer (KH Braunau und Univ.-Klinik für Innere Medizin, MedUni Graz) Das Thema der Fortbildungsveranstaltung lautete „State of the Art: Stellenwert der Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) im Management von Patienten mit Aortenstenose“.

Die Vorträge an diesem Abend waren folglich:

19:00 - 19:15 Uhr
Management von Patienten mit schwerer Aortenstenose im Zeitalter der TAVI - Die Sichtweise des Herzklappenspezialisten
Herr Christian Punzengruber
Abt. für Innere Medizin II Kardiologie, Intensivmedizin, Wels

19:20 - 19:35 Uhr
TAVI - Von der Nischenindikation zur Standardtherapie?
Frau Gudrun Lamm
3. Medizinische Abt., Landesklinikum St. Pölten

19:40 - 19:55 Uhr
Chirurgischer Aortenklappenersatz 2014 - immer noch der Goldstandard?
Herr Rainald Seitelberger
Univ.-Klinik für Chirurgie, MedUni Wien

Der chirurgische Aortenklappenersatz ist Behandlungsstandard für operable Patienten mit hochgradiger symptomatischer Aortenklappenstenose. Die Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) ist eine neue, bereits gut untersuchte Option für inoperable Patienten und Patienten mit einem hohen Operationsrisiko. Eine multidisziplinäre Zusammenarbeit im HEART Team hat von der Patientenselektion über die Planung und Durchführung des Eingriffs bis hin zur postinterventionellen Behandlung einen hohen Stellenwert.

Herr Univ.-Prof. Dr. Punzengruber beleuchtete das Thema aus der Sichtweise des Klappenspezialisten. Er sieht TAVI als neues Behandlungskonzept für alte Menschen bei denen Thoraxchirurgie nicht in Frage kommt. Wichtigstes Kriterium sei eine äußerst genaue und individuelle Diagnosestellung.

Anschließend referierte Frau Dr. Gudrun Lamm. Auch sie sieht TAVI als Standardtherapie für inoperable PatientInnen mit hohem OP- Risiko. Für low risk ist nach wie vor konventionelle AKE als Goldstandard zu betrachten. Voraussetzungen sind neue Scores (Euroscore II und STS-Score) die das OP-Risiko sehr genau erfassen.

Danach folgte Herr Univ.-Prof. Dr. Seitelberger mit einer kritischen Betrachtung der Zunahme der minimal invasiven chirurgischen Eingriffe (TAVI betreffend). Er stellt Vergleiche zu den verschiedenen chirurgischen Eingriffen an (Bioprothesen, sutureless Klappen und TAVI ) und welchem Patienten man welche Klappe empfehlen sollte. Als Resumee ist die chirurgische Aortenklappe immer noch die beste Variante.

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