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Wilhelm-Auerswald-Preis 2017, Gesellschaft der Ärzte

Wilhelm-Auerswald-Preis 2017 für die beste Doktorarbeit an einer österreichischen Medizinischen Universität im Billrothhaus verliehen

Am 20. Juni 2017 wurde Herr Sriram Srivatsa, PhD, mit dem Wilhelm-Auerswald-Preis für die beste Doktorarbeit an einer österreichischen Medizinischen Universität ausgezeichnet.

Wien – Der von Sanofi-aventis GmbH zur Verfügung gestellte Wilhelm-Auerswald-Preis wurde am 20. Juni 2017 zum mittlerweile 26. Mal verliehen. Herr Sriram Srivatsa, PhD, (Institut für Krebsforschung, MedUni Wien) wurde für seine Doktorarbeit “Role of EGFR in colitis and colorectal cancer” mit dem ersten Platz und der Urkunde für den besten Vortrag ausgezeichnet.

Nach einleitenden Worten von Herrn Univ.-Prof. Dr. Walter Hruby (Präsident der Gesellschaft der Ärzte in Wien) und dem Juryvorsitzenden Herrn Univ.-Prof. Dr. Helmut Sinzinger (Institut Athos, Wien) führte Herr Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager (Univ.-Klinik für Orthopädie, MedUni Wien) durch den Abend. Bereits im Vorfeld wurden unter allen Einreichungen die sechs besten Doktorarbeiten ausgewählt und am Abend der Verleihung von den KandidatInnen präsentiert.

Herr Sriram Srivatsa, PhD, konnte die Jury sowohl mit seiner schriftlichen Arbeit “Role of EGFR in colitis and colorectal cancer” als auch mit seiner Präsentation überzeugen. Der von Sanofi-aventis GmbH gestiftete Wilhelm-Auerswald-Preis wurde von Frau Dr. Katharina Hauer (Country Medical Head Sanofi Genzyme & Head of Medical Affairs Multiple Sclerosis, Sanofi-aventis GmbH) überreicht.

Die Gesellschaft der Ärzte in Wien gratuliert allen TeilnehmerInnen herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen und dankt dem Sponsor Sanofi-aventis GmbH für seine Unterstützung!

Die PreisträgerInnen im Überblick:

1. Preis & Auszeichnung für den besten Vortrag:
Herr Sriram Srivatsa, PhD (Institut für Krebsforschung, MedUni Wien)
“Role of EGFR in colitis and colorectal cancer”

2. Preis & Auszeichnung für die beste schriftliche Arbeit:
Frau Dr. Eva Placheta (Univ.-Klinik für Chirurgie, MedUni Wien)
“Enhancing cross-face nerve grafts with regional sensory nerves“

3. Preis:
Herr Dr. Thomas Helmut Haider (Univ.-Klinik für Unfallchirurgie, MedUni Wien)
“Therapeutic Capacity of Apoptotic Mononuclear Cell Secretome in Experimental Spinal Cord Injury”

4. Preis:
Herr Karl Michael Katholnig, PhD (vormals: Institut für Medizinische Genetik, MedUni Wien)
“mTORC2 regulates macrophage polarization and the cellular energy metabolism”

5. Preis:
Frau Univ.-Ass. Nicole Grün, PhD (Univ.-Klinik für Orthopädie und Traumatologie, MedUni Graz)
“Treatment of Cardio-Metabolic Disease by Immunological Targeting of Osteopontin”

Frau Ana Montalban-Arques, PhD (vormals: Institut für Pathologie, MedUni Graz)
“The NKG2D System as Modulator of Host-Microbial Interactions in the Gut”

Abstract zu Frau Dr. Eva Plachetas Arbeit “Enhancing cross-face nerve grafts with regional sensory nerves“:
Cross-face Nerventransplantate werden bei Patienten mit Fazialisparese zur Rekonstruktion emotionaler Gesichtsbewegungen eingesetzt. Diese Suralis Nerventransplantate sind bis zu 30cm lang. Aufgrund langer Regenerationszeiten, die durch die Regenerationsdistanz gegeben sind, durchlaufen die Nerventransplantate den Prozess der „chronischen Denervation“ und verlieren ihre wachstumsfördernden Eigenschaften. Die Hypothese des Dissertationsprojektes ist, dass die Regeneration durch Cross-face Nerventransplantate verbessert werden kann indem sensible Spendernerven End-zu-Seit an das Nerventransplantat koaptiert werden. Dadurch soll die „chronische Denervation“ reduziert werden. Dieses Modell wurde experimentell in der Ratte untersucht und konnte sowohl in histologischen als auch in funktionellen Analysen belegt werden. Im transgenen Rattenmodell konnte die verbesserte Nervenregeneration in-vivo verfolgt werden. Der Vorteil dieser Methode ist, dass kein zusätzliches motorisches Spendernerv-Defizit erzeugt und die Innervation durch den N. facialis nicht überlagert wird. Die Operationsmethode der End-zu-Seit Koaptation sensibler Spendernerven an lange Nerventransplantate ist klinisch umsetzbar und erste Fälle wurden von den Kooperationspartnern des Teams der Medizinischen Universität Wien bereits an der University of Toronto operiert.

Sehen Sie hier Bilder des Wilhelm-Auerswald-Preises 2017:

Wilhelm Auerswald Preis 2017   Wilhelm Auerswald Preis 2017   Wilhelm Auerswald Preis 2017
         
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Fotos: Stefan Burghart

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